Das Sahrbachtal

Eigentlich dachte ich, unsere kleine Tour durch das Sahrbachtal könnte der erste frühlingshafte Bericht in diesem Jahr werden. Immerhin war es die ganze Woche über endlich verhältnismäßig warm (10-15°C) und auch die Sonne schien schon ganz ordentlich. Leider wurde das Wetter zum Wochenende hin wieder etwas trüber, aber wir zogen trotzdem los um ein humanes Ründchen wandern zu gehen. Die Tourenwahl fiel auf das Sahrbachtal. Hier waren wir in den letzten Jahren schon einige Male unterwegs und es hat uns immer gut gefallen. Das Sahrbachtal ist ein Seitental der Ahr und gefällt uns gerade weil es dort etwas ruhiger ist so gut. Außerdem gibt es auf rund 70km ein gut beschildertes Wanderwegenetz, das insgesamt 19 verschiedene Wege mit 1,3 – 19,5 km Länge beinhaltet, die sich bestens zu Rundtouren kombinieren lassen.

Im letzten Jahr sind wir eine größere Runde ausgehend vom Bahnhof in Kreuzberg über den Sahrbachweg bis nach Kirchsahr und wieder zurück über den Gottfried-Kinkel-Weg gewandert. Da unsere Winterruhe in diesem Jahr allerdings äußerst ausgeprägt ausgefallen ist und wir es erstmal gemütlich angehen wollten, entschlossen wir uns dazu die Runde etwas zu kürzen.

Start und Ziel war erneut Kreuzberg. Von hier aus folgen wir zunächst der Beschilderung des Sahrbachweges. Immer an der Sahr entlang wandern wir eine Weile im leichten Auf und Ab. Nur ganz vereinzelt zeigen sich ein paar Vorfrühlingsboten.

 

 

Alles in allem scheint das Sahrbachtal aber doch eher noch im Wintermodus zu sein. Sogar ein paar Eisschollen finden sich noch am Sahrufer…

Eis statt Frühling

 

Kurz hinter einem Campingplatz passieren wir die Landstraße und wandern über Holzbrücken durch Feuchtwiesen hindurch.

 

Bald biegt der Weg “Am Entenbach” nach rechts ab. Wir folgen weiter dem Sahrbachweg am Waldrand entlang, bis nach rechts der “Rosterbuscher Weg” abzweigt und steigen diesem folgend für einige Zeit bergauf.

 

Leider waren “wir” nach einer Weile jedoch der Meinung noch einmal abkürzen zu können (“hier kann man sich doch nicht verlaufen!”), indem wir den “Rosterbuscher Weg” verlassen und stattdessen einem unbeschilderten Weg folgen. Dieser endete dann jedoch nach ca. 2km im Off – keine Wege mehr, keine Beschilderung mehr. Na prima (selbst schuld). Da wir wenig Lust hatten wieder zurück bis zur letzten Wegmarke zu laufen stiegen wir kurzerhand querwaldein wieder hinab zur Sahr.

Nach insgesamt knapp 3 Stunden erreichen wir wieder Kreuzberg. Unseren kurzen querwaldein-Ausflug ausgenommen war es wieder einmal eine wirklich schöne Runde. Sobald der Frühling da ist werden wir in diesem Jahr mit Sicherheit noch ein paar Mal wiederkommen, um auch die anderen Wege im Sahrbachtal zu erkunden. Vorher besorgen wir uns allerdings noch eine Wanderkarte… 😉

4 Gedanken zu „Das Sahrbachtal

  1. Dann ist ja gut das ihr wieder auf den Weg gefunden habt 🙂
    Wieder ein schöner Bericht und für mich immer die Vorfreude auf tolle Bilder…bitte weiter so…

  2. Freut mich, dass es Euch wieder gefallen hat. Wir sind stolz auf unser schönes Tal mit all seinen kleinen und großen beschaulichen Sehenswürdigkeiten. Bei uns in der Eifel sollte man schon damit rechnen, dass so mancher unbeschilderter Weg oder Pfad nur den Holzfäller, den Jäger oder de ortskundigen Naturfreund an sein begrenztes Ziel führt, aber für den Wanderer auch ein kleines Orientierungsrisiko bedeuten kann. Eure Wanderung führte dann doch mit vielen schönen Eindrücken ganz nach unserem Motto “Erleben – Entdecken – die Sinne wecken!” zurück nach Kreuzberg.
    Vielen Dank für Euren Besuch (eine wetterfeste Wanderkarte schicke ich gerne zu – 4,95 + 1,00 Versand – ). Gerne würde ich Eure tollen Fotos für unserer Internetseite http://www.freundeskreis-Sahrbachtal.de verwenden.
    Eure Seite ist übrigens TOP und sehr erfrischend …

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