Sieben Seen

Für eine gute Woche bezogen wir im Herbst ein Ferienhäuschen an der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, genauer gesagt in Wustrow. Das Häuschen lag unmittelbar am Plätlinsee und hatte sogar ein eigenes Bootshaus nebst Bootsanleger. Beste Bedingungen also für das, was in dieser Woche im Vordergrund stehen würde – das Angeln.

Zu meiner Freude zeigte sich jedoch, dass man hier noch einiges mehr unternehmen kann. Von unserer Paddeltour durch die Schwaanhavel habe ich bereits berichtet. Aber auch zum Wandern hat die Mecklenburgische Kleinseenplatte schöne Ecken zu bieten. Leider war uns das Wetter nicht besonders wohl gesonnen, sodass wir nur einmal losziehen konnten. Dafür war die Tour um sieben Seen aber umso schöner. Den Track zum Nachwandern gibt es hier.

Wir starten direkt an unserem Ferienhaus und wandern zunächst zwischen Grünland und Waldrand entlang.

Wir passieren den “Kleiner See” und gelangen zum Buchsee. Die Hauptsaison ist längst vorbei und wir sind ganz alleine unterwegs.

Heute ist (ausnahmsweise) wirklich schönes Wetter. Die Wasseroberfläche ist spiegelglatt und bietet grandiose Fotomotive.

Weiter geht es an Wald und Wiese entlang…

…zum nächsten See: dem Trünnensee.

Es folgt ein Waldabschnitt, wir queren die Wustrower Chausee, laufen durch Neu Canow, einem verschlafenen kleinen Örtchen und erreichen kurz darauf den Grobenowsee. Hier wandern wir am Ufer entlang an einigen privaten Bootsanlegern vorbei. Reicht es einigen Eigentümern ein herkömmliches Schild aufzustellen, um auf den Privatbereich hinzuweisen, wollen andere scheinbar noch sicherer gehen. Einer hat sich gar eine Zugbrücke an seinen Steg gebaut. Wenn er meint…

Der Grobenowsee scheint bei Wassersportlern und Anglern begehrt zu sein. Am Ufer stehen einige Hütten mit Bootshaus im “Erdgeschoss”, die jedoch um diese Jahreszeit nicht mehr bewohnt sind. Wir sehen lediglich ein paar Angler. Kurze Zeit später erreichen wir das kleine Dorf Seewalde und kehren dort für eine kurze Pause bei Bio Kakao und -Kuchen im Café im Gutshof ein.

Hinter Seewalde geht es weiter – überwiegend durch Buchenmisch- und Kiefernwälder.

Hier kreucht und fleucht uns so einiges direkt vor den Wanderschuhen her. Einen kurzen Schreck bekomme ich, als sich eine Ringelnatter vor mir entlangschlängelt…

Schon erreichen wir den nächsten See: den Klenzsee. An einem Steg machen wir hier erneut ein kleines Päuschen.

Unsere Tour nähert sich allmählich schon dem Ende zu. Unser Weg führt uns noch einmal durch landwirtschaftliche Flächen vorbei bald wieder zurück nach Wustrow.

Hier genießen wir zum Abschluss noch einmal den Blick auf den Plätlinsee. Die Runde hatte insgesamt 14,4 km und keine nennenswerten Höhenmeter.

 

 

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